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Unerwartete Gesellschaft bekam das inatura-Maskottchen Fluxxi in den vergangenen  Tagen. Im Dornbirner Stadtpark rund um die inatura wurde wiederholt ein  springlebendiger Fuchs beobachtet.

Fuchs

 

Stadtfüchse sind eigentlich nichts  Außergewöhnliches. In vielen Städten wie auch im benachbarten St. Gallen haben  sich Füchse schon seit vielen Jahren in das Stadtleben integriert. Die Tiere  haben einfach entdeckt, dass es in der Nähe des Menschen einen reichlich  gedeckten Tisch gibt. Auch an Wohnmöglichkeiten mangelt es nicht. Unter großen  Holzstapeln oder Hütten können sich die Tiere ohne viel Grabungsaufwand ein  gemütliches Quartier einrichten. Allerdings muss Meister Reineke dafür in Kauf  nehmen, dass er in der Stadt immer wieder von uns Menschen aufgeschreckt  wird.

Füchse sind Wildtiere und bleiben es auch in der Stadt. Im Kontakt mit  Menschen sind sie sehr scheu, sie flüchten, wenn man ihnen zu nahe kommt. Ein  aggressives Verhalten zeigen die Tiere kaum, auch dann nicht, wenn sie aus  irgendeinem Grund in die Enge getrieben werden. Vor Haustieren wie Hunden oder  Katzen zeigen Füchse Respekt, sie weichen solchen Begegnungen aus. Umgekehrt  beflügeln gerade in den Nachtstunden unbewachte Hühnervögel oder Kleintiere wie  Zwerghasen, Meerschweinchen oder Hamster den Jagdinstinkt Reinekes. Uns Menschen  kommt in jedem Fall zugute, dass sich freilebende Füchse auf die Jagd nach  Mäusen und Ratten spezialisiert haben. Mit einem blitzschnellen, gezielten Biss  bringen sie ihre Beute zur Strecke. Füchse nehmen genauso pflanzliche Nahrung  wie Beeren und Obst auf. Unsere Komposthaufen stellen daher die idealen  "Supermärkte" für die Tiere dar, insbesondere wenn auch tierische Abfälle  kompostiert werden.

Glücklicherweise ist bei uns die Tollwut nahezu  ausgerottet. Mit dem Auslegen von Impfködern lässt sich ein erneuter Ausbruch  dieser Krankheit effizient verhindern. Füchse können allerdings andere  Krankheiten und Parasiten wie den Fuchsbandwurm im Einzelfall auch auf den  Menschen übertragen. Ein direkter Kontakt zu den Tieren sollte in eigenem  Interesse vermieden werden.

Keinesfalls dürfen die Füchse aus falsch  verstandener Tierliebe gefüttert werden. Dann nämlich ist die Gefahr groß, dass  die Tiere die Scheue vor den Menschen verlieren, und zu "Problemfüchsen" werden.  Diese frechen Füchse vollführen dann einigen Schabernack in Hausgärten,  bearbeiten oder verschleppen Kinderspielzeug und ähnliches. Auch das Risiko  gebissen zu werden, ist bei diesen halbzahmen Tieren weit größer.

Vielleicht  werden auch wir uns daran gewöhnen müssen, unseren Lebensraum Stadt mit Füchsen  zu teilen. Studien in mehreren schweizerischen Städten haben gezeigt, dass ein  Abschuss von Stadtfüchsen längerfristig die Ausbreitung dieser Tiere nicht  verhindern kann. Ideale Quartiere und Nahrungsplätze werden rasch nachbesetzt.  Lediglich vom Menschen gefütterte, halbzahme Problemfüchse werden beispielsweise  in Zürich durch jagdliche Maßnahmen entfernt. Auf die gesamte Stadtpopulation an  Füchsen hat dieses Eingreifen nur sehr geringe Auswirkungen.
Das  inatura-Maskottchen Fluxxi freut sich jedenfalls über die neue Gesellschaft, wir  Menschen sind angehalten, es ihm gleich tun!

Textbeitrag ©Dr. Klaus Zimmerman
Pressefoto (Fuchs) ©Stefan Meyers

 

 

 

 

 

 

Stand: 22 Dezember, 2013

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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