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Dissertation Dr. Zimmermann

 

- Ausgangssituation S.1/3
- Ausgangssituation S.2/3
- Ausgangssituation S.3/3
- Hecht Verletzungen
- Fangstatistik Schleie
- Jahresbedarf
- Nahrungsspektrum
- Zusammenfassung
- Literaturverzeichnis

Auszüge aus:

Untersuchungen der Fischbestände in der
Fußacher Bucht

© Dr. K. Zimmermann

Zunehmend wird die Schadensproblematik auch für weitere fischfressende Vogelarten wie Graureiher, Gänsesäger oder Haubentaucher diskutiert

Ausgangssituation Seite 2 von 3

Zunehmend wird die Schadensproblematik auch für weitere fischfressende Vogelarten wie Graureiher, Gänsesäger oder Haubentaucher diskutiert (BÜTTIKER 1985, LINDNER 1994, MARQUISS & DUNCAN 1994, RUSSEL et al. 1996, SJOBERG 1988). Generell sind für diese Vogelarten allerdings weit weniger Studien über deren Einfluss auf die Fischfauna verfügbar. Die europaweite Entwicklung ihrer Bestände wird in dieser Studie ebenfalls kurz erörtert.

Auf ein einzelnes Gewässer bzw. auf einen Gewässerabschnitt bezogen ermöglicht das Wissen über das europaweite Zugverhalten oder den täglichen Nahrungsbedarf der Vögel jedoch nur unzureichende Aussagen über mögliche Auswirkungen ihrer Präsenz auf die Fischbestände. Erst ein fundiertes Wissen über die ökologische Situation des Gewässers selbst und seiner Fischfauna lässt detaillierte Schlüsse auf die Dimension der Fraßverluste zu. Dabei ist es wichtig, den Prädationsdruck gemeinsam mit anderen biotischen und abiotischen Einflussgrößen, denen anthropogen bedingten Veränderungen und auch den natürlichen Fluktuationen der Fischbestände selbst zu analysieren (VORDERMEIER 2001). Die Fischbestände reagieren jahreszeitlich sehr unterschiedlich auf die Prädatorenpräsenz (KELLER & VOERDERMEIER 1994, PEDROLI & ZAUGG 1995, RUSSEL et al. 1996, RUTSCHKE 1997). Diesem Umstand will die vorliegende Dissertations Rechnung tragen. Ihr Schwerpunkt liegt in der Analyse des Lebensraumes Fußacher Bucht und der ökologischen Situation ihrer Fischfauna. Spezielles Augenmerk wird auf die Wintersituation der ganzjährig im Flachwasser lebenden Fischarten gelegt..

 

 

 

 

 

 

Stand: 22 Dezember, 2013

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Diskussion der eigenen Ergebnisse endet mit Vorschlägen zur Verbesserung der ökologischen Situation der Fischbestände in der Fußacher Bucht. Maßnahmen zur Verhinderung von Schäden durch fischfressende Vögel werden in einem eigenen Managementplan für das Untersuchungsgebiet zusammengefasst. Dieser soll den Behörden in Vorarlberg im Rahmen des Gutachtens (ZIMMERMANN 2002a) als Entscheidungsgrundlage zur Verfügung gestellt werden.

Die untersuchten vier Vogelarten stehen seit 1995 europaweit unter Schutz (EU-VOGELSCHUTZRICHTLINIE 1997) und dürfen nur in Ausnahmefällen bejagt werden. Sonderregelungen sind nach Art. 9 dieser Richtlinie nur für jene Fälle vorgesehen in denen die Vögel nachweislich erhebliche ökologische oder ökonomische Schäden anrichten, und außer Bejagung keine alternativen Maßnahmen zur Schadensabwehr möglich sind. Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind verpflichtet, ihre nationalen Gesetze an diese Regelung anzupassen

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