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Stand: 22 Oktober, 2019


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AAL

Fischart:

Aal

Wissenschaftlich:

Anguilla anguilla

Regionale Namen:

Blankaal, Breitkopfaal, Flußaal, Glasaal, Gelbaal, Spitzkopfaal

Vorkommen:

Der Aal kommt in fast allen Gewässern vor. Durch Besatz und Kanalisierung ist er selbst in die Gebiete vorgedrungen, die keinen natürlichen Anschluß an den Atlantik haben.In kleinen Bächen (Forellenregion) wird der Aal jedoch nicht gern gesehen, da er sich hier als Laichräuber betätigen kann.

Nahrung:

Fliegen- Zuckmückenlarven, Würmer, Flohkrebse, Schnecken, Muscheln, Krebse, kleine Fische

Köder:

Tauwurm, tote Köderfische, Fischfetzen, Rogen, Schnecken, Muscheln.

Normale Fanggröße:

40 - 60 cm

Normales Fanggewicht:

300 - 700 Gramm

Körperform:

Die Körperform vom Aal wird als Schlangenförmig bezeichnet. Während der männliche Aal nur bis zu 50 cm lang wird, können weibliche Aale bis zu 150 cm lang werden und ein Gewicht von bis zu 6.0 kg erreichen.

Maulform:

Plugscharbein, Zwischenkiefer und der vorgestreckte Unterkiefer sind mit kleinen, bürstenartigen Zähnen bestückt. Man unterscheidet zwischen Spitzkopf- und Breitkopfaal.
Der Spitzkopfaal ernährt sich in erster Linie von Pflanzen, Insektenlarven, Würmern und Schnecken.
Der Breitkopfaal hingegen wird auch als Raubaal bezeichnet und ernährt sich von kleinen Fischen, Fischlaich und Krebsen. Dadurch wächst dieser wesentlich schneller als der Spitzkopfaal.

Flossen:

Der Aal hat keine Bauchflosse. Die um den Körper laufende duchgehende Rücken-, Schwanz- und Afterflosse bezeichnet man als Saumflosse. Alle Flossen, auch die kleinen Brustflossen, werden von Weichstrahlen stabilisiert.

Schuppen:

Die kleinen, kaum sichbaren Schuppen sitzen tief und fest in der Haut und werden von einer dicken Schleimhaut umgeben.

Färbung:

Dunkel grüner bis schwarzer Rücken.Der Bauch, bei geschlechtsreifen Aalen silber Weiß (Blankaal), bis Gelb (Gelbaal) bei Aalen die sich hauptsächlich im Süßwasser aufhalten.

Bemerkung:

Weibliche Aale werden erheblich größer als die männlichen. Man kann mit Sicherheit sagen, wenn ein Fang über 60 cm liegt, das es sich um einen weiblichen Aal handelt.

Laichinfo:

Bis heute ist das Laichverhalten der Aale nicht voll geklärt. Die Wissenschaft geht aber davon aus, das  der geschlechtsreife Aal, im Alter von ca. 10 - 12 Jahren, in den westlichen Atlantik zieht um in der ca. 3.000m tiefen Sargasso-See, in nähe der Bermudas, zu laichen. Nach ca. 3 Jahren kommen die jungen weidenblattförmigen Larven, getrieben durch den Golfstrom, in unsere Küstengewässer. Nun folgt die Umwandlung  zum Glasaal. Als Steigaale ziehen die jungen Aale dann die Flüße hinauf.

Besonderheit:

Der Aal ist ein katadromer Fisch, d.h. er wandert zum Laichen von den Flüßen (Süßwasser) in das Meer.

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