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Stand: 18 Januar, 2020


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AAL

Fischart:

Aal

Wissenschaftlich:

Anguilla anguilla

Regionale Namen:

Blankaal, Breitkopfaal, Flu├čaal, Glasaal, Gelbaal, Spitzkopfaal

Vorkommen:

Der Aal kommt in fast allen Gew├Ąssern vor. Durch Besatz und Kanalisierung ist er selbst in die Gebiete vorgedrungen, die keinen nat├╝rlichen Anschlu├č an den Atlantik haben.In kleinen B├Ąchen (Forellenregion) wird der Aal jedoch nicht gern gesehen, da er sich hier als Laichr├Ąuber bet├Ątigen kann.

Nahrung:

Fliegen- Zuckm├╝ckenlarven, W├╝rmer, Flohkrebse, Schnecken, Muscheln, Krebse, kleine Fische

K├Âder:

Tauwurm, tote K├Âderfische, Fischfetzen, Rogen, Schnecken, Muscheln.

Normale Fanggr├Â├če:

40 - 60 cm

Normales Fanggewicht:

300 - 700 Gramm

K├Ârperform:

Die K├Ârperform vom Aal wird als Schlangenf├Ârmig bezeichnet. W├Ąhrend der m├Ąnnliche Aal nur bis zu 50 cm lang wird, k├Ânnen weibliche Aale bis zu 150 cm lang werden und ein Gewicht von bis zu 6.0 kg erreichen.

Maulform:

Plugscharbein, Zwischenkiefer und der vorgestreckte Unterkiefer sind mit kleinen, b├╝rstenartigen Z├Ąhnen best├╝ckt. Man unterscheidet zwischen Spitzkopf- und Breitkopfaal.
Der Spitzkopfaal ern├Ąhrt sich in erster Linie von Pflanzen, Insektenlarven, W├╝rmern und Schnecken.
Der Breitkopfaal hingegen wird auch als Raubaal bezeichnet und ern├Ąhrt sich von kleinen Fischen, Fischlaich und Krebsen. Dadurch w├Ąchst dieser wesentlich schneller als der Spitzkopfaal.

Flossen:

Der Aal hat keine Bauchflosse. Die um den K├Ârper laufende duchgehende R├╝cken-, Schwanz- und Afterflosse bezeichnet man als Saumflosse. Alle Flossen, auch die kleinen Brustflossen, werden von Weichstrahlen stabilisiert.

Schuppen:

Die kleinen, kaum sichbaren Schuppen sitzen tief und fest in der Haut und werden von einer dicken Schleimhaut umgeben.

F├Ąrbung:

Dunkel gr├╝ner bis schwarzer R├╝cken.Der Bauch, bei geschlechtsreifen Aalen silber Wei├č (Blankaal), bis Gelb (Gelbaal) bei Aalen die sich haupts├Ąchlich im S├╝├čwasser aufhalten.

Bemerkung:

Weibliche Aale werden erheblich gr├Â├čer als die m├Ąnnlichen. Man kann mit Sicherheit sagen, wenn ein Fang ├╝ber 60 cm liegt, das es sich um einen weiblichen Aal handelt.

Laichinfo:

Bis heute ist das Laichverhalten der Aale nicht voll gekl├Ąrt. Die Wissenschaft geht aber davon aus, das  der geschlechtsreife Aal, im Alter von ca. 10 - 12 Jahren, in den westlichen Atlantik zieht um in der ca. 3.000m tiefen Sargasso-See, in n├Ąhe der Bermudas, zu laichen. Nach ca. 3 Jahren kommen die jungen weidenblattf├Ârmigen Larven, getrieben durch den Golfstrom, in unsere K├╝stengew├Ąsser. Nun folgt die Umwandlung  zum Glasaal. Als Steigaale ziehen die jungen Aale dann die Fl├╝├če hinauf.

Besonderheit:

Der Aal ist ein katadromer Fisch, d.h. er wandert zum Laichen von den Fl├╝├čen (S├╝├čwasser) in das Meer.

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