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Stand: 16 Oktober, 2019


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BARSCH1

Fischart:

Barsch

Wissenschaftlich:

Perca fluviatilis

Regionale Namen:

Krautbarsch, Jagebarsch, Tiefenbarsch, Flußbarsch, Buntbarsch, Schratz

Vorkommen:

Brassenregion, Brackwasser. Ufer- bis Bodenzone. Brassensee, Hecht-, Karpfen-, Schleien-See.
Der sog. Barschberg ist eine Erhebung des Grundes, in größeren Teichen und Seen, an denen sich die Barsche gern aufhalten.

Nahrung:

Hüpferling, Eintagsfliegenlarven, Zuckmückenlarven, Flohkrebse, Krebse, Frösche, kleine Fische

Köder:

Tau-, Rot-, Mist-, Mehlwürmer, Maden, Sprock, Muschelfleisch, Fischfetzen, Spinner

Normale Fanggröße:

25 - 30 cm

Normales Fanggewicht:

150 - 800 Gramm

Körperform:

Gedrungener, leicht hochrückiger Körper.

Maulform:

Großes, stark bezahntes, endständiges Maul mit tiefer, bis unter die Augen reichenden Maulspalte.

Flossen:

Zwei Rückenflossen, davon die vordere von spitzen Stachelstrahlen und die hintere von Weichstrahlen gestützt.
Am hinteren Ende der vorderen Rückenflosse befindet sich ein markanter schwarzer Punkt.
Brustständige Bauchflossen.
Bauch-, After- und zum Teil auch die Schwanzflosse sind von rötlicher bis orangeroter Färbung.

Schuppen:

Der trägt kleine, festsitzende Kammschuppen

Färbung:

Rücken dunkelgrün.
Flanken silbrig bis gelblich.
Bauch weiß bis hellgrau.
Über die Flanken ziehen sich 6 - 9  Querbinden.

Bemerkung:

Die Kiemendeckel enden, von vorn nach hinten gesehen, in einem Kiemendorn.
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Es kann noch zusätzlich in drei Varianten unterschieden werden:
1. Krautbarsch -   Sehr intensiv gefärbt, hält sich hauptsächlich im Uferbereich auf.
2. Jagebarsch -    Sehr hell gefärbt, hält sich meißt im Freiwasser auf.
3. Tiefenbarsch-   Sehr dunkel gefärbt, hält sich in den tieferen Schichten der Gewässer auf.

Laichinfo:

Bis zu 300.000 Eier legt das weibchen, zur Laichzeit von März - April, in Form von Laichbändern an Wasserpflanzen, Wurzeln und Steinen in Ufernähe ab. Die Laichbänder können bis zu 1m lang und 1,5 cm breit sein.

Besonderheit:

Als Süßwasserfisch kommt der Barsch jedoch auch im Brackwasser, sowie in einigen Teilen der Ostsee vor.

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