Quappe Steckbrief - Angeln und Jagen

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Angeln und Jagen
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Als einzige Dorschart im Süßwasser hat die Quappe eine Sonderstellung. Als Laichräuber nicht gern gesehen, durch Verbauung den Lebensraum entzogen und der Rest durch Gewässerverschmutzung, dies sorgte dafür das der Bestand fast erloschen ist.

Quappe

Wissenschaftlich:
Lota lota

Regionale Namen:
Aalquappe, Aalraupe, Trüsche, Rutte

Vorkommen:
Nördlich der Linie Pyrenäen - Balkan in ganz Europa.
Sie bevorzugt das sauerstoffreiche, klare und kühle Wasser der Forellen- und Äschenregion, sowie forellentypische Seen.

Nahrung:
Insektenlarven, Würmer, Schnecken, Muscheln, kleine Fische, Frösche, Krebse

Köder:
Blutegel, Tauwurm, Fischfetzen, kleine tote Fische, rohe Leber, mild gewürzte Wurst

Normale Fanggröße:
40 - 50 cm

Normales Fanggewicht:
500 - 1000 Gramm

Körperform:
Die Aalquappe hat einen breiten abgeflachten Kopf, sowie einen langgestrekten walzenförmigen Körper der im hinteren Bereich seitlich zusammengedrückt ist.

Maulform:
Großes Maul, mit leicht unterständiger Maulspalte und kleinen Zähnen.

Flossen:

Kehlständige Bauchflossen, sowie eine langgezogene Afterflosse und die beiden zusammengewachsenen hinteren Rückenflossen, der sonst bei Dorschen üblichen 3 Rückenflossen, haben  Ähnlichkeit mit der Saumflosse der Aale.

Schuppen:
Mit dem Auge kaum sichtbare kleine Schuppen.

Färbung:
Kopf, Rücken und Flanken zeigen eine marmorierung aus dunkelbraun/oliv und blaßgelb. Der Bauch ist hellgrau bis weißlich.


Laichinfo:
Die Laichzeit ist von November bis März.
Im Fließgewässer
ziehen die Aalquappen stromaufwärts und suchen sich seichte Stellen mit sandigen Grund.
In stehenden Gewässern
werden die tieferen Stellen bevorzugt.
Die Weibchen legen ca. 1 Mio. Eier pro kg Körpergewicht. Die Entwicklungszeit beträgt, je nach Wassertemperatur 45 -75 Tage
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