Makroorganismen werden als Saprobien bezeichnet - Angeln und Jagen

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Angeln und Jagen
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Zum Lebensraum der Fische gehört untrennbar die fast unüberschaubare Menge an Makroorganismen die zum Teil auch den Fischen als Nahrung dient. Solche Makroorganismen werden dann als Saprobien bezeichnet. In der folgenden Tabelle werden diese vereinfacht zur Güteklassenbestimmung aufgelistet. Sollten sich wie aufgerufen, Spenden zur Finanzierung dieser Seiten einfinden, können die Auswertungsfunktionen / Besatzvorschlägen wie unter DND-WaterBase beschrieben hier Online zur Verfügung gestellt werden.

Allgemein
>01. Porifera
>Schwämme
Größe:

Schwämme kommen in allen Gewässern vor, ausgenommen davon sind lediglich die nahrungsarmen Quellregionen sowie die oberläufe von Gebirgsbächen. Schwämme sind formlose festsitzende Körper an Pflanzenstengeln oder Steinen, oft bilden Sie Kolonien von mehreren Quadratmetern. Sie haben eine gelblichweiße bis braunrötliche Färbung, zudem haben lebende Schwämme einen leichten Jodgeruch.
Eine genauere Bestimmung der Arten ist nur mit dem Mikroskop möglich, jedoch für Gütebestimmungen nicht erforderlich, da gleicher Saprobiengrad und Gewichtung.

Schwämme (Porifera)
>Ephydatia fluviatilis
>Süßwasserschwamm
Größe: 20 mm (als Einzelkörper)

Schwämme sind formlose festsitzende Körper an Pflanzenstengeln oder Steinen, oft Kolonien.

-> gelblichweiße bis braunrötliche Färbung
-> lebende Schwämme haben einen leichten Jodgeruch.

Schwämme (Porifera)
>Spongilla lacustris
>Süßwasserschwamm
Größe: 20 mm (als Einzelkörper)

Schwämme sind formlose festsitzende Körper an Pflanzenstengeln oder Steinen, oft Kolonien.

-> gelblichweiße bis braunrötliche Färbung
-> lebende Schwämme haben einen leichten Jodgeruch.

Allgemein
>02. Turbellaria
>Strudelwürmer
Größe:

Strudelwürmer kommen in Europa auf mehr als 400 Arten. Ihre Größe liegt bei 8 bis 25 mm und kommen von schwarz, über grau und milchigweiß, auch in rötlichen und grünlichen Farben vor. An die Wasserqualität stellt der Alpenstrudelwurm (Crenobia alpina) die höchsten Ansprüche, dem gegenüber gibt es aber auch Arten die höhere Gewässerbelastungen tolerieren. Während die kleineren Arten sich schwimmend im Wasser fortbewegen und von flacher oder fadenförmiger Gestallt sind, sind die größeren meißt flach und bewegen sich Schneckengleich auf dem Grund des Gewässers, wobei sie sehr oft eine Schleimspur hinterlassen.
Die Artenbestimmung erfolgt in erster Linie über Kopfform, Tentakel, sowie über Augenanzahl (Scheinaugen) und Position der Augenpaare.

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Crenobia alpina
>Alpenstrudelwurm
Größe: 16 mm (lang bis)

Der sauere Gewässer meidende Alpenstrudelwurm kommt in der Alpenregion sowie in den Mittelgebirgen vor.

-> verschiedenfarbig oder gefleckt, meißt jedoch schiefergrau bis Schwarz
-> bis zu 5 mm Breit
-> stumpfe Kopfform
-> ein Augenpaar weit von der Stirn gelegen
-> zwei ca. 1 mm lange, bewegliche und ausstreckbare Tentakel

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Polycelis felina
>Vielaugenstrudelwurm
Größe: 18 mm (lang bis)

Kommt in kalten kleinen bis mittleren Bächen vor und bevorzugt gleichmäßig niederige Temperaturen.

-> Breite bis 2 mm
-> verschiedenfarbig grau, braun, schwarz, grünlich, gelblich, rotbraun
-> Zahlreiche Randaugen, auf bis zu 1/5 der Körperlänge
-> stumpfer, leicht vorgewölbter Kopf
-> zwei seitlich schräg abstehende Tentakel

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Dugesia gonocephala
>Dreieckskopfstrudelwurm
Größe: 25 mm (lang bis)

Vorkommen in Fließgewässern

-> Breite bis 6 mm
-> verschiedenfarbig grau, braun, schwarz
-> 1 Augenpaar im forderen Kopfbereich
-> dreieckige Kopfform
-> seitliche ausstellungen ('Öhrchen') des Kopfes sind beweglich

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Polycelis nigra
>Gehörnter Vielaugen-Strudelwurm
Größe: 12 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern

-> verschiedenfarbig oder gefleckt, meißt jedoch schiefergrau bis Schwarz
-> bis zu 1,5 mm Breit
-> stumpfe Kopfform
-> Zahlreiche Randaugen auf dem forderen Körperbereich

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Planaria torva
>Wildblickender Strudelwurm
Größe: 20 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> braun bis schwarz
-> stumpfe Kopfform
-> zurückgesetztes, ausgeprägtes Augenpaar

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Dendrocoelum lacteum
>Milchweißer Strudelwurm
Größe: 26 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern

-> blaßweiß, oft mit rötlich bzw. schwarzgrau schillerndem Darm
-> bis zu 6 mm Breit
-> stumpfe Kopfform mit Seitenlappen
-> ein Augenpaar nahe zur Stirn gelegen

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Dugesia lugubris
>Trauer-Strudelwurm
Größe: 20 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern.
Gegen Temperaturschwankungen und organischen Belastungen des Gewässers recht unempfindlich.

-> Breite bis 4 mm
-> schwarz bis graubraun
-> 1 zurückgesetztes Augenpaar, vor der breitesten stelle des Kopfes
-> gerundete, dreieckige Kopfform

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Polycelis tenuis
>
Größe: 12 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern

-> schiefergrau bis schwarz
-> bis zu 1,5 mm Breit
-> stumpfe Kopfform
-> Zahlreiche Randaugen auf dem forderen Körperbereich

Strudelwürmer (Turbellaria)
>Dugesia tigrina
>Gefleckter Strudelwurm
Größe: 10 mm (lang bis)

Vorkommen in Fließgewässern

-> grau oder auch braun gefleckt
-> 1 Augenpaar im forderen Kopfbereich
-> dreieckige Kopfform
-> seitliche ausstellungen ('Öhrchen') des Kopfes sind beweglich

Allgemein
>03. Oligochaeta
>Wenigborster
Größe:

Wenigborster (Oligochaeta) sind nur mit einer geringen Zahl im Süßwasser vertreten. Die weitaus größere Zahl lebt am Land, wobei die 'Regenwürmer' wohl die bekanntesten Vertreter dieser Art sein dürften.
Algen, kleinste Tierchen, Zerfallstoffe von Tierleichen und Pflanzen bilden die Nahrung der Wenigborster. Auf diese Weise wird auch der hohe Saprobiengrad verdeutlicht wenn diese vermehrt auftreten, denn gerade Einschwämmungen von Haushalten, Industrie und Düngung von Landwirtschaftlich genutzten Flächen bilden die Nahrung für ein vertstärktes Auftreten.

Wenigborster (Oligochaeta)
>Limnodrilus hoffmeisteri
>
Größe: 50 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern.
In stark belasteten Gewässern, Kolonien von vielen tausend.

-> steckt mit dem vorderen Körperbereich in mit Schleim ausgekleideten Schlamm-, Sandröhren
-> Färbung rot bis braunrot
-> kurze kräftige Borsten, jedoch keine Haarborsten

Wenigborster (Oligochaeta)
>Tubifex tubifex
>Schlammröhrenwurm
Größe: 80 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern.
In stark belasteten Gewässern, Kolonien von vielen tausend.

-> steckt mit dem vorderen Körperbereich in mit Schleim ausgekleideten Schlamm-, Sandröhren
-> Färbung rot bis rötlichgelb
-> weiche Haarborsten

Wenigborster (Oligochaeta)
>Lumbriculus variegatus
>
Größe: 100 mm (lang bis)

Vorkommen in stehenden Gewässern

-> große Ähnlichkeit mit 'Regenwurm'
-> Färbung von rot bis braun
-> grünlich schillernd
-> durchgehend runder Körper von ca. 1,0 - 1,5 mm durchmesser

Allgemein
>04. Hirudinea
>Egel
Größe:

An die 25 Arten zählen die Egel im Süßwasser. Langsam fließende und stehende Gewässer mit üppigen Pflanzenwuchs zählen zu ihrem Lebensraum, wobei eine maximale Wassertiefe von 1/2 meter nur selten überschritten wird. Es wird zwischen schwimmenden und nicht schwimmenden unterschieden wird, wobei sich die nicht schwimmenden Egel mit Hilfe ihres Saugnapfes, durch strecken und zusammen ziehen bzw. krümmen der Rückenlinie, fortbewegen.
Augenstellung, Färbung und Größe werden zur Artenbestimmung herangezogen.

Egel (Hirudinea)
>Glossiphonia complanata
>Großer Schneckenegel
Größe: 30 mm (lang bis)

Der häufig anzutreffende, nicht schwimmende große Schneckenegel hat einen knorpeligen, stark abgeflachten Körper. Mit dem wenig ausgeprägtem Saugnapf, saugt er vorzugsweise an Schnecken, Würmern und Insekten.

-> breite bis 10 mm
-> oft Bunt, braun bis grün
-> 2 dunkle Längsbänder
-> 6 längsverlaufende Reihen aus gelblichen Warzen

Egel (Hirudinea)
>Glossiphonia heteroclita
>Kleiner Schneckenegel
Größe: 10 mm (lang bis)

Der häufig anzutreffende, nicht schwimmende kleine Schneckenegel hat einen glatten Körper. Mit dem wenig ausgeprägtem Saugnapf, saugt er vorzugsweise an Schnecken.

-> breite bis 5 mm
-> grauweiß bis hellgelb, jedoch nie Bunt
-> gelegentlich mit schwarzen Punkten

Egel (Hirudinea)
>Helobdella stagnalis
>Zweiäugiger Plattegel
Größe: 10 mm (lang bis)

Der häufig anzutreffende Zweiäugige Plattegel saugt er vorzugsweise an Schnecken und Würmern.

-> breite bis 5 mm
-> fast transparent, gelegentlich grau oder rötlich
-> zwischen dem 10 und 11 Körperring eine auffällige dunkle Rückenplatte

Egel (Hirudinea)
>Erpobdella octuculata
>Rollegel
Größe: 60 mm (lang bis)

Der schwimmfähige, häufig anzutreffende Rollegel frißt vorzugsweise Kleintiere.

-> breite bis 8 mm
-> braun mit hellen Flecken, kann jedoch auch in anderen Farben auftreten
-> auffälligstes Erkennungszeichen ist das Zusammenrollen

Allgemein
>05. Gastropoda
>Süßwasserschnecken
Größe:

Bei Süßwasserschnecken wird unter Lungenschnecken (Basommatophora) und Vorderkiemer (Prosobranchia) unterschieden. Lungenschnecken kann man gelentlich dabei beobachten, wie sie an die Wasseroberfläche kommen um ihre Lungen mit frischem Sauerstoff zu füllen. Vorderkiemer haben hinter dem Kopf eine Art Höhle, in dem die wie Kämme aussehenden Kiemen liegen. Außerdem kann man sie leicht an dem Deckel (Operculum) erkennen, mit welchen sie sich bei Gefahr schützen können.
Fast alle Süßwasserschnecken meiden kalkarmes, stark huminsäurehaltiges Wasser.

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Ancylus fluviatilis
>Flußnapfschnecke
Größe: 7 mm (gr. Durchmesser)

Kommt vorzugsweise in fließenden Gewässern vor und wird auch als Mützenschnecke bezeichnet. Die Gehäuseform ist sehr stark vom Gewässer abhängig.

-> ovale, fast runde Öffnung
-> ca. 4 mm hoch

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Acroloxus lacustris
>Teichnapfschnecke
Größe: 7 mm (lang)

In stehenden Gewässern an Pflanzenstengel und -blättern.

-> breite um 3 mm
-> höhe um 2 mm
-> markanter Zipfel an der Gehäuseoberfläche

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Bythinella dunkeri
>Quellenschnecke
Größe: 3 mm (hoch)

Vorkommen in Quellen und Quellbächen.

-> ca. 1.5 mm Breit
-> 4 bis 5 Windungen
-> Mündung an der Gehäuseseite eckig
-> oberer Abschluß stumpf

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Viviparus viviparus
>Sumpfdeckelschnecke
Größe: 40 mm (hoch)

Die Sumpfdeckelschnecke ist durch Größe und Färbung besonders auffällig.

-> ca. 30 mm Breit
-> 6 ausgeprägte Windungen
-> Grünbraun mit jeweils 3 dunklen Bändern auf jeder Windung

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Physa fontinalis
>Quellenblasenschnecke
Größe: 10 mm (hoch)

Die Quellenblasenschnecke bevorzugt klares, pflanzenreiches Gewässer.

-> ca. 7 mm Breit
-> sehr dünne, durchscheinende Schale
-> 3 - 4 Windungen
-> letzte Windung besonders Ausgeprägt
-> erste Windungen relativ flach

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Valvata piscinalis
>Federkiemenschnecke
Größe: 5 mm (hoch)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern.

-> ca. 5 mm Breit
-> fast kreisrunde Mündung
-> glänzende grünlich oder gelbliche Schale

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Bathyomphalus contotus
>Riementellerschnecke
Größe: 6 mm (durchmesser)

Vorkommen in stehenden Gewässern.

-> ca. 2 mm Dick
-> 7 - 8 Windungen
-> Ähnlichkeit mit einem aufgerollten 'Riemen'
-> eine Seite Eben, andere Seite trichterähnlich vertieft

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Bithynia tentaculata
>Langfühlerige Schnauzenschnecke
Größe: 12 mm (hoch)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern.

-> ca. 7 mm Breit
-> 5 - 6 Windungen
-> blaßgelb bis rötliche Farbe
-> spitzovale Mündung

Süßwasserschnecken (Gastropoda)
>Radix peregra
>Schlammschnecke
Größe: 20 mm (hoch)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> ca. 12 mm Breit
-> letzte Windung seitlich etwas zusammengedrückt
-> die spitzovale Mündung ist ca. halb so groß wie das ganze Gehäuse

Allgemein
>06. Bivalvia
>Süßwassermuscheln
Größe:

Von den Schnecken (Gastropoda) unterscheiden sich die Muscheln (Bivalvia) durch das zweigeteilte Gehäuse, welches durch das Schloßband (Ligament) auf dem Rücken zusammengehalten wird. In den Gewässern spielen die Muscheln als 'Saubermänner' eine wichtige Rolle. Hunderte von Litern kann allein eine einzige Muschel jeden Tag filtern.
Nur wenige Arten lassen sich allein über die Schalenform bestimmen, in den meißten fällen muß eine Bestimmung über den Weichkörper vorgenommen werden.

Süßwassermuscheln (Bivalvia)
>Anadonta cygnea
>Große Teichmuschel
Größe: 140 - 200 mm (lang)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässer.

-> dünnwandige Schale
-> Färbung bräunlich - grün
-> länglich eiförmig
-> leicht runzelig

Süßwassermuscheln (Bivalvia)
>Dreissena polymorpha
>Wandermuschel
Größe: 40 mm (bis lang)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässer.

-> Färbung bräunlich - grün
-> braune, mehr oder weniger ausgeprägte, Wellenlinien
-> breit bis 25 mm
-> hoch bis 40 mm
-> obere und untere Schale gleich

Süßwassermuscheln (Bivalvia)
>Sphaerium rivicola
>Kugelmuschel
Größe: 20 mm (bis)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässer.

-> gelblich bis graubraun
-> obere und untere Schale fast gleich

Süßwassermuscheln (Bivalvia)
>Unio crassus
>Kleine Flußmuschel
Größe: 60 mm (bis lang)

Vorkommen in Bächen und Flüssen

-> Färbung dunkelbraun bis schwarz
-> eiförmige, dickwandige Schale

Süßwassermuscheln (Bivalvia)
>Unio pictorum
>Malermuschel
Größe: 100 mm (bis lang)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässer.

-> Färbung gelblichgrün
-> dunkle umlaufende Streifen
-> länge ein mehrfaches der höhe (schmale Zungenform)

Süßwassermuscheln (Bivalvia)
>Unio tumidus
>Große Flußmuschel
Größe: 90 mm (bis lang)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässer.

-> Färbung gelblichgrün
-> oft mit grünlich umlaufenden Streifen
-> etwa doppelt so lang wie hoch (Keilförmig)

Allgemein
>07. Crustacea
>Krebstiere
Größe:

Ähnlich den Insekten umgibt die Krustentiere ein Aussenskelett welches dem Tier die Körperform und -stabilität gibt, im gegensatz zu den Wirbeltieren wo das Knochenskelett diese Funktionen übernimmt. Das Aussenskelett besteht aus Chitin und ist in unterschiedlicher Anzahl von Segmenten unterteilt.
Zu den Krebstieren gehören u.a. Wasserflöhe, Hüpferlinge, Wasserasseln, Flohkrebse, Krabben und viele andere mehr.

Krebstiere (Crustacea)
>Gammarus roeseli
>Flußflohkrebs
Größe: 20 mm (bis lang)

In stehenden und fließenden Gewässern.
Flußflohkrebs und Bachflohkrebs kann man leicht über die Rückenlinie unterscheiden: Beim Flußflohkrebs heben sich die Segmente im hinteren Körperbereich voneinander ab, während beim Bachflohkrebs die Segmente eine glattgebogene Linie bilden.

-> Färbung graubraun - gelbbraun
-> seitlich abgeflachter Körper

Krebstiere (Crustacea)
>Gammus fossarum
>Bachflohkrebs
Größe: 20 mm (bis lang)

In fließenden Gewässern.

-> Färbung hellgrau, grünlich oder auch gelblich
-> seitlich abgeflachter Körper

-> kleine ovale Augen
-> 3ter Uropod-Innenast 50% des äußeren (nur unter dem Mikroskop erkennbar)

Krebstiere (Crustacea)
>Gammarus pulex
>Bachflohkrebs
Größe: 20 mm (bis lang)

In fließenden Gewässern.

-> Färbung hellgrau, grünlich oder auch gelblich
-> seitlich abgeflachter Körper

-> kleine ovale Augen
-> 3ter Uropod-Innenast 70% des äußeren (nur unter dem Mikroskop erkennbar)

Krebstiere (Crustacea)
>Gammarus tigrinus
>Bachflohkrebs
Größe: 20 mm (bis lang)

In fließenden Gewässern.

-> Färbung hellgrau, grünlich oder auch gelblich
-> seitlich abgeflachter Körper

-> große nierenförmige Augen

Krebstiere (Crustacea)
>Asellus aquaticus
>Wasserassel
Größe: 12 mm (bis lang)

In stehenden und langsam fließenden Gewässern.

-> Färbung graubraun, mit hellen Flecken
-> 2 weiße dreieckähnliche Flecken am Kopf

Krebstiere (Crustacea)
>Proasellus coxalis
>Wasserassel
Größe: 12 mm (bis lang)

In stehenden und langsam fließenden Gewässern.

-> Färbung graubraun, mit hellen Flecken
-> 1 weißer formloser Fleck am Kopf

Krebstiere (Crustacea)
>Atyaephyra desmaresti
>Süßwassergarnele
Größe: 30 mm (bis lang)

Vorkommen in stehenden und fließenden Gewässern

-> weißlichgrau (fast transparent)

Allgemein
>08. Odonata
>Libellenlarven
Größe:

An die 80 Libellenarten sind in Mitteleuropa bekannt. In fließenden und stehenden Gewässern der unterschiedlichsten Art, wie Quellen, Tümpel im Hochgebirge, oder in Torfstichen. Insbesondere jedoch in pflanzenreichen Weihern ist die Zahl der verschiedenen Libellenlarvenarten besonders hoch.
Von einigen Monaten und bis zu 5 Jahre kann die Entwicklungzeit vom Ei bis zum fertigen Insekt betragen, in dieser Zeit durchläuft die Larve 10 - 15 Entwicklungsstadien. Zum Speiseplan der räuberischen Larven gehören Wasserinsekten jeglicher Art, sowie Würmer und Kleinkrebse. Bei den Großlibellenarten dienen gar Wasserasseln, Kaulquappen und Jungfische als Beute.

Libellenlarven (Odonata)
>Cordulegaster boltoni
>Quelljungfer
Größe: 40 mm (über)

Vorkommen in Quell- und Bergbächen.

-> bräunlich mit schwarzen Flecken
-> dichte Körperbehaarung
-> ca. 10 mm breit
-> Kopfform stumpfoval
-> Hinterbeine kürzer als Hintersleibsende

Libellenlarven (Odonata)
>Calopteryx virgo
>Blauflügel-Prachtlibelle
Größe: 38 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern.

-> gelblich mit blaßer schwarz-weißer Zeichnung
-> 1. Fühlerglied besonders kräftig ausgebildet
-> ovale Kopfform
-> mittleres Schwanzblatt schmal, etwas kürzer als die äußeren
-> großer spitzer Höker auf dem Hinterkopf, der die Augen nach oben deutlich überragt

Libellenlarven (Odonata)
>Calopteryx splendens
>Gebänderte Prachtlibelle
Größe: 38 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern.

-> gelblich mit blaßer schwarz-weißer Zeichnung
-> 1. Fühlerglied besonders kräftig ausgebildet
-> ovale Kopfform
-> mittleres Schwanzblatt breit, kürzer als die äußeren
-> stumpfer flacher Höker auf dem Hinterkopf, der die Augen nach oben nicht überragt

Libellenlarven (Odonata)
>Pyrrhosoma nymphula
>Frühe Adonislibelle
Größe: 30 mm (bis)

Vorkommen in fließenden und stehenden Gewässern.

-> kleine, dünne Fühler
-> leicht dreieckige Kopfform
-> mittleres Schwanzblatt länger als die äußeren
-> Schwanzblätter ausgegrägt gezeichnet

Libellenlarven (Odonata)
>Lestes viridis
>Binsenjungfer
Größe: 30 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern.

-> graubraun bis gelbbraun
-> stumpfe Kopfform

Libellenlarven (Odonata)
>Aeshna cyanea
>Mosaikjungfer
Größe: 45 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern.

-> grünlich bis dunkelbraun
-> große Augen
-> unbehaarter Körper
-> fast kreisrunde Kopfform

Libellenlarven (Odonata)
>Onychogomphus forcipatus
>Kleine Zangenlibelle
Größe: 30 mm (bis)

Vorkommen in Fließgewässern.

-> gelbbraun
-> gedrungener Körperbau
-> stark behaarter Körper
-> fast kreisrunde Kopfform

Libellenlarven (Odonata)
>Platycnemis pennipes
>Federlibelle
Größe: 25 mm (bis gesamtlänge)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern.

-> gelblich/weißlich mit dunkler Zeichnung
-> Schwanzblätter im letzten viertel fadenförmig auslaufend

Allgemein
>09. Ephemeroptera
>Eintagsfliegenlarven
Größe:

Eintagsfliegen haben mit den gemeinen 'Fliegen' nichts zutun, sondern sind mit ca. 80 Arten in Europa, eine eigenständige Ordnung unter den Insekten. Die weitaus größte Zeitspanne ihres Lebens verbringen die Eintagsfliegen im Stadium der Larve. Während ihre Zeit als fertiges Insekt je nach Art nur wenige Stunden bis 3 Tage, ausnahmsweise auch 2 - 3 Wochen, zum zwecke der Paarung währt, währt ihr Leben als Larve ca. 1 Jahr.

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Epeorus sylvicola
>
Größe: 14 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in sauerstoffreichen Bächen

-> gelblich mit brauner Zeichnung
-> Augen auf der Kopfoberseite
-> stark abgeflachter Körper
-> nur zwei Schwanzfäden
-> 7 Paar seitliche Tracheenkiemen, alle deutlich sichtbar
-> eiförmige Tracheenkiemen mit Fadenbüschel

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Rhitrogena semicolorata
>
Größe: 12 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern

-> gelblichgrün bis graugrün
-> Augen auf der Kopfoberseite
-> stark abgeflachter Körper
-> 3 Schwanzfäden
-> 7 Paar seitliche Tracheenkiemen, vorderstes Paar deutlich größer
-> blattförmige Tracheenkiemen mit Fadenbüschel

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Ecdyonurus venosus
>
Größe: 15 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern

-> gelbbraun bis dunkelgrau, z.t. mit hellen Zeichen
-> Augen auf der Kopfoberseite
-> stark abgeflachter Körper
-> vorderbrust stark ausgeprägt
-> 3 Schwanzfäden
-> 7 Paar seitliche Tracheenkiemen
-> eiförmige, spitz auslaufende Tracheenkiemen mit Fadenbüschel

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Ecdyonurus lateralis
>
Größe: 15 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern

-> gelbbraun bis dunkelgrau, z.t. mit hellen Zeichen
-> Augen auf der Kopfoberseite
-> stark abgeflachter Körper
-> 4 dunkle Flecken auf jedem Schenkel
-> 3 Schwanzfäden
-> 7 Paar seitliche Tracheenkiemen, erstes Paar verbreitert
-> eiförmige, spitz auslaufende Tracheenkiemen mit Fadenbüschel

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Heptagenia sulphurea
>
Größe: 14 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern, gelegentlich in klaren Seen

-> gelblich bis graubraun, z.t. mit hellen Zeichen
-> Augen auf der Kopfoberseite
-> stark abgeflachter Körper
-> 3 Schwanzfäden, mit auffallenden Ringen
-> 7 Paar seitliche Tracheenkiemen
-> eiförmige, spitz auslaufende Tracheenkiemen mit Fadenbüschel

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Cloeon simile
>
Größe: 9 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> grünlich mit hellen Zeichen
-> schmaler Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 'gefiederte' Schwanzfäden
-> 7 Paar seitliche abstehende Tracheenkiemen, davon die ersten 6 doppelt

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Centroptilum luteolum
>
Größe: 9 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> schmaler Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 'gefiederte' Schwanzfäden, mittlere etwas kürzer
-> 7 Paar seitlich abstehende, blattförmige Tracheenkiemen

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Ephemera danica
>
Größe:

Vorkommen in Fließgewässern

-> schmaler Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 leicht 'gefiederte' Schwanzfäden
-> 7 Paar seitlich abstehende, federförmige Tracheenkiemen

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Ephemerella ignita
>
Größe: 10 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern

-> gelblichbraun
-> stumpf ovaler Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 Schwanzfäden mit dunklen schmalen Ringen und Borsten
-> 5 Paar Tracheenkiemen, davon nur 4 sichtbar (5. vom 4. verdeckt)

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Ephemerella mucronata
>
Größe: 10 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern

-> Braun mit heller Zeichnung
-> stumpf ovaler Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 Schwanzfäden mit Borsten
-> 5 Paar Tracheenkiemen, letzte Paar etwas größer

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Ephemerella major
>
Größe: 8 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in Fließgewässern

-> stark behaarter, gedrungener Körper
-> 3 grob 'gefiederte' Schwanzfäden
-> 5 Paar Tracheenkiemen, davon nur 3 sichtbar (4. u. 5. vom 3. komplett verdeckt)

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Habroleptoides modesta
>
Größe: 10 mm (gesamtlänge)

Vorkommen in kleinen Fließgewässern

-> gelbbraun mit dunkler Zeichnung
-> halbrunder Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 Schwanzfäden mit Borsten
-> 7 Paar Y-förmige Tracheenkiemen

Eintagsfliegenlarven (Ephemeroptera)
>Potomanthus luteus
>
Größe:

Vorkommen in größeren Fließgewässern

-> gelb mit brauner Zeichnung
-> kräftiger Kopf mit seitlichen Augen
-> rundlicher Körper
-> 3 'gefiederte' Schwanzfäden
-> 7 Paar Y-förmige, 'gefiederte' Tracheenkiemen

Allgemein
>10. Plecoptera
>Steinfliegenlarfen
Größe:

Wie die Eintagsfliegen, haben auch die Steinfliegen nichts mit den gemeinen 'Fliegen' zu tun, sie sind mit ca. 130 Arten in Europa als eigenständige Ordnung unter den Insekten vertreten.
Im Larvenstadium verbringen sie ca. 1,5 bis 3 Jahre ihres Lebens in Fließgewässern mit sehr hohen Sauerstoffgehalt und einen sehr hohen Anspruch an die Wasserqualität. Als fertiges Insekt verbringen sie nur lediglich ca. 4 - 6 Wochen ihres Lebens.

Steinfliegenlarfen (Plecoptera)
>Amphinemura sp.
>
Größe: 9 mm (o. Schwanzfäden)

Vorkommen in Bächen

-> 2 Schwanzfäden
-> gedrungen, kräftiger Körper
-> Flügelscheiden nach außen und hinten ausgerichtet
-> meist dunkelbraun
-> je 1 Paar Büschel, fadenförmiger Tracheenkiemen an der Unterseite des ersten Brustsegments

Steinfliegenlarfen (Plecoptera)
>Brachyptra risi
>
Größe: 10 mm (o. Schwanzfäden)

Vorkommen in Bächen

-> 2 Schwanzfäden
-> Schwanzfäden und Fühler besonders lang
-> Flügelscheiden nach außen und hinten ausgerichtet
-> gedrungen, kräftiger Körper
-> braun mit heller Zeichnung, Bauchseite heller als der Rücken
-> keine Kiemen (Hautatmung)

Steinfliegenlarfen (Plecoptera)
>Dinocras cephalotes
>
Größe: 20 mm (o. Schwanzfäden)

Vorkommen in Fließgewässern

-> 2 Schwanzfäden
-> gedrungen, flacher, kräftiger Körper
-> zum Körper parallele Flügelscheiden
-> braunrot, braungelb, gelb, schwarz, mit heller Zeichnung
-> 6 Paar Büschel, fadenförmiger Tracheenkiemen an den Brustsegmenten

Steinfliegenlarfen (Plecoptera)
>Perlodes microcephala
>
Größe: 20 mm (o. Schwanzfäden)

Vorkommen in Fließgewässern

-> 2 Schwanzfäden
-> gedrungen, leicht abgeflachter, kräftiger Körper
-> zum Körper parallele Flügelscheiden
-> braungrau bis braungelb, mit dunkler Zeichnung
-> keine Tracheenkiemen

Steinfliegenlarfen (Plecoptera)
>Chloroperla spp.
>
Größe: 10 mm (o. Schwanzfäden)

Vorkommen in Fließgewässern

-> 2 relaltiv kurze Schwanzfäden, dicht behaart
-> schlanker, schwach behaarter Körper
-> gelblich bis rotbraun
-> zum Körper parallele Flügelscheiden mit eiförmigen Randlinien
-> keine Tracheenkiemen

Allgemein
>11. Trichoptera
>Köcherfliegenlarven
Größe:

Nicht alle Köcherfliegenlarven kommen mit einem Köcher daher, so unterscheidet man zwischen 'raupenförmigen Larven' (eruciformen = Körper und Kopf stehen in einem rechten Winkel zueinander) die immer mit einem Köcher daher kommen, und 'nicht raupenförmiger Larven' (campodeide = Körper und Kopf bilden eine Gerade) die nicht zwangsläufig einen Köcher haben.
Während einige Köcherfliegenlarven für bestimmte Gewässertypen charakteristisch sind, so kommen andere wiederum in den unterschiedlichsten Gewässern vor. Dies spiegelt sich auch in den unterschiedlichsten Materialien zum Bau der Köcher wieder, Blätter, Ästchen, Sand, Steinchen oder auch Fichtennadeln und Samenkörner finden zum Bau Verwendung.

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Ecnomus tenellus
>
Größe: 20 mm (lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> Brustsegmente mehr o. weniger verhornt
-> keine Kiemen
-> Nachschieber ohne Borstenbüschel

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Cheumatopsyche lepida
>
Größe: 20 mm (lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> 3 Brustsegmente mehr o. weniger verhornt
-> strauchförmige Kiemen
-> Nachschieber mit langen Borsten
-> oberseite vom Kopf mit kurzen weißen Borsten

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Hydropsyche siltalai
>
Größe: 20 mm (lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> 3 Brustsegmente mehr o. weniger verhornt
-> strauchförmige Kiemen
-> Nachschieber mit langen Borsten
-> oberseite vom Kopf ohne Borsten

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Rhyacophila sp.
>
Größe: 25 mm (bis lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> 1. Brustsegment mehr o. weniger verhornt
-> frei bewegliche büschelförmige Kiemen

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Hyperrhyacophila sp.
>
Größe: 25 mm (bis lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> 1. Brustsegment mehr o. weniger verhornt
-> kammförmig nach hinten gerichtete Kiemenfäden

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Polycentropus sp.
>
Größe: 20 mm (bis lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> 1. Brustsegment verhornt
-> Nachschieber gespreizt
-> keine Kiemen
-> Körper und Beine mehr o. weniger dicht behaart
-> ohne hellen Fleck auf der Kopfplatte

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Plectrocnemia sp.
>
Größe: 20 mm (bis lang)

Campodeide Form (o. Köcher)

-> 1. Brustsegment verhornt
-> Nachschieber gespreizt
-> keine Kiemen
-> Körper und Beine mehr o. weniger dicht behaart
-> heller, leicht ovaler Fleck auf der Kopfplatte

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Oligoplectrum maculatum
>
Größe: 15 mm (ca. Larvenlänge)

Eruciform (m. Köcher)

-> konischer Köcher aus Sand
-> Köcherrand rund
-> verhornte Rückenplatte des 9. Hinterleibsegment

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Brachycentrus montanus
>
Größe: 15 mm (ca. Larvengröße)

Eruciform (raupenförmig m. Köcher)

-> eckiger Köcher aus Pflanzenteilen
-> kantiger Köcherrand
-> Larvenkopf dunkelbraun
-> verhornte Rückenplatte des 9. Hinterleibsegment

Köcherfliegenlarven (Trichoptera)
>Brachycentrus subnubilus
>
Größe: 15 mm (ca. Larvenlänge)

Eruciform (raupenförmig m. Köcher)

-> eckiger Köcher aus Pflanzenteilen
-> abgerundeter Köcherrand
-> Larvenkopf hellbraun
-> verhornte Rückenplatte des 9. Hinterleibsegment

Allgemein
>12. Diptera
>Zweiflüglerlarven
Größe:

Zu der ungeheuer großen Zahl der Zweiflüglerarten zählen unter anderem die Lidmücken, deren Larven ganz besonders hohe Anforderungen an das Gewässer stellen, und die Larven der Schwebfliege (Rattenschwanzlarve) die selbst im Schlamm noch lebensfähig ist und sich in stark belasteten Gewässern erst so richtig wohl fühlt.
Allein die Familie der Zuckmücken zählt in Europa mehr als 1.000 Arten, dies soll verdeutlichen das es besonders schwer ist die einzelnen Arten zu bestimmen und eigentlich den Fachleuten, mit Hilfe mikroskopischer Vergrößerung, vorbehalten sein sollte.

Zweiflüglerlarven (Diptera)
>Liponeura spp.
>Lidmückenlarve
Größe: 9 mm (ca. länge)

Vorkommen nur in Gebirgsbächen

-> raupenartig gewölbte Körperform mit flacher Unterseite
-> Körper grau mit weißer unterseite
-> Unterseite mit 6 Saugnäpfen
-> Unterseite mit Bücheln aus fadenförmigen Kiemen

Zweiflüglerlarven (Diptera)
>Chironomus plumosus
>Zuckmückenlarve
Größe: 20 mm (länge bis)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> dunkelrot bis hellrot gefärbter Körper
-> 2. letztes Körpersegment mit 4 schlauchähnlich, paarig angeordneten Blutkiemen
-> 3. letztes Körpersegment mit zwei zusätzlichen, kleinen Blutkiemen

Zweiflüglerlarven (Diptera)
>Chironomus thummi
>
Größe: 20 mm (länge bis)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> dunkelrot bis hellrot gefärbter Körper
-> 2. letztes Körpersegment mit 4 schlauchähnlich, paarig angeordneten Blutkiemen
-> 3. letztes Körpersegment ohne zusätzliche Blutkiemen

Zweiflüglerlarven (Diptera)
>Simulium rheophilum
>Kriebelmückenlarve
Größe: 15 mm (länge bis)

Vorkommen in Fließgewässern

-> bräunliche Körperfarbe
-> raupenähnlicher Körper mit keulenartigem Hinterleib
-> Haftscheibe am Körperende
-> 2 Fußstummel am Vorderkörper
-> je Oberlippenseite, 1 gr. und 2 kl. fächerförmig angeordnete Borstenreihen

Zweiflüglerlarven (Diptera)
>Eristalomyia tenax
>Rattenschwanzlarve
Größe: 20 mm (ohne Atemröhre)

Vorkommen in stehenden und langsam fließenden Gewässern

-> weißlichgraue Körperfarbe
-> gedrungener Körper mit 7 paarigen Beinstummeln
-> Hinterleib endet in einer bis zu 35 mm langen, ausziehbaren Atemröhre (Rattenschwanz)

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